Deutsches Verpackungs-Museum

Deutsches Verpackungs-Museum

GastronomieBarrierefreiheit

Hauptstr. 22 (Innnenhof/Rückgebäude)

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Schon aus architektonischer Sicht lohnt sich ein Besuch im Deutschen Verpackungs-Museum. Im Herzen der Heidelberger Altstadt gelegen, nutzt das Museum die reizvolle Kulisse einer etwas versteckt liegenden ehemaligen „Noth­kirche“ des 19. Jahrhunderts und zeigt hier anschaulich die Geschichte der schönen Hüllen. Dabei wird auch an die Anfänge der großen Marken-Klassiker erinnert. Verpackung ist Kunst – und Kunst macht Spaß: Zu dieser Einschätzung tragen die Dauer- und Wechselausstellungen maßgeblich bei. Die Arbeit des Museums ist getragen vom Respekt vor historischer wie auch vor aktueller Gestaltung.
Wie sich der Geschmack der Konsumenten ändert – und mit diesem auch das Bild der Marke –, kann anschaulich an den Exponaten nachvollzogen werden. Hier wird nicht nur Zeitgeschichte erlebbar, sondern man lernt auch zu ver­stehen, was eine Marke ist und welchen Gesetzmäßigkeiten ihre evolutionäre Entwicklung unterliegt.
Ähnlich wie lebendige Wesen haben auch Markenartikel definierte Charaktermerkmale und einen immateriellen Standort im Leben. Sehr häufig sind solche Marken-„Klassiker“ erst durch die passenden Verpackungs-„Klassiker“ zu richtigen Kultmarken geworden. Denn Verpackungen sind mehr als bloße Transportbehältnisse: Sie spiegeln Denken, Leben und Kultur der jeweiligen Zeit wider. Viele bedeutende Künstler haben Verpackungen gestaltet und sie so vom Gebrauchsgegenstand zum Kunstwerk erhoben.
Auch seltene Exponate finden sich in Heidelberg – wie die Blechdose einer historischen Zigarettenmarke aus dem Jahr 1912, benannt nach dem Schiff „Titanic“ – und untergegangen wie ihre berühmte Namensgeberin.

Das Lange-Nacht-Programm im Ver­packungs-Museum steht noch nicht fest. Hier gibt es bald mehr Infos.

Web: http://verpackungsmuseum.de