Kurpfälzisches Museum

Das Kurpfälzische Museum gehört zu den zentralen Kultureinrichtungen der Stadt. Gegründet von Heidelberger
Bürgern im Jahre 1879, ist es mit der Geschichte und Tradition der Stadt und der ehemaligen Kurpfalz aufs Engste verbunden. Als kunst- und kulturgeschichtliches Museum mit umfangreichen Sammlungsbeständen in den Bereichen Gemälde und Grafik, Kunsthandwerk, Archäologie, Stadtgeschichte und Kurpfalz umfassen die Bestände des Hauses einen Zeitraum von mehreren Jahrtausenden – von den ur- und frühgeschichtlichen Funden im Sammlungs­bereich der Archäologie bis zur Malerei und Grafik des 20. Jahrhunderts. Bedeutende Werke der Klassischen Moderne – von Wilhelm Lehmbruck über Karl Schmidt-Rottluff bis zu Max Beckmann – befinden sich in der Gemäldegalerie des 19. und 20. Jahrhunderts.
In der Langen Nacht bietet das Kurpfälzische Museum unter dem Motto „Sternstunden und Klangwelten“ seinen Besuchern etwas ganz Besonderes – eine Nacht auf den Spuren der Sterne, Sternbilder, Planeten und Planeten­götter, vom Mithrasheiligtum in der Archäologischen Abteilung bis zu der Serie der Planetengötter in der Grafik und ihren Darstellungen auf Krügen des Kunsthandwerks.
Seit Jahrtausenden ranken sich Mythen und Legenden um die Sternbilder und ihre Herkunft, die Erscheinungen der Planeten, Sternschnuppen und der Milchstraßen. Und auch in unserer modernen Wahrnehmung fasziniert uns der Nachthimmel und der Wechsel der Sternbilder ebenso wie Sonnen- und Mondfinsternis. Die Erforschung des Weltraums gehört zu den ganz großen Themen der Moderne. Dieser thema­tische „rote Faden“ verbindet in der Langen Nacht alle Räumlichkeiten des Museums miteinander.

Web: http://museum-heidelberg.de

Veranstaltungen:

  • „Strings go Space“ (19.15, 20.15, 23.15 & 0.30 Uhr)
    Sonne, Mond und Jupiter – Das Quartetto Palatino spielt Werke von Haydn, Mozart und Beethoven
  • „Sternstunden im Café" ()
    mit prickelnden Cocktails und heißem Kaffee
  • „Die sieben Planetengötter“ (19 - 24 Uhr)
    Die Sterne sind Götter. Diese Auffassung ist bis heute Grundlage eines jeden Horoskops und bestimmt auch die Darstellungen der Planeten und ihrer Wirkungen auf den Menschen in den Grafik­serien des 16. Jahrhunderts. Die berühmte Kupferstichserie der Planetengötter von Jan Saenredam aus der Grafischen Sammlung des Museums wird in Kombination mit Planetenkrügen des 17. Jahrhunderts aus der Kunsthandwerklichen Abteilung präsentiert. Die Krüge zeigen Jupiter, Mars und Venus, Saturn, Sol, Merkur und Luna. Kurzführungen (zur vollen Stunde, begrenzte Teilnehmerzahl)
  • "Der Mond lacht“ (0:00)
    Schauspieler des Theaters und des Orchesters der Stadt Heidelberg lesen Märchen und Science Fiction – von den Brüdern Grimm bis zu Ray Bradbury
  • „Universum für alle“ (21:00)
    Eine Sternstunde mit Prof. Dr. Joachim Wambsganß (Direktor des Zentrums für Astronomie der Universität Heidelberg) im Gespräch mit Jakob Köllhofer (dai)
  • Mann im Mond (20.30 - 21.30 Uhr)
    Märchenerzähler Dirk Nowakowski nimmt alle mit in die Welt der Mythen und Märchen
  • Die Erde ist ein gebildeter Stern (17 - 18.30 Uhr)
    Mitmachwerkstatt für Kinder ab sechs Jahren
  • Sternenumglänzte Königin (19 - 20 Uhr)
    Malaktion für alle Altersklassen
  • Lapidarium (ab 19 Uhr)
    Durchgehende Filmvorführung „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968, Regie: Stanley Kubrick)
  • Flöten-, Gitarren- und Lautenklänge (23 - 0.30 Uhr)
  • Frischohr (22.00 - 23.00 Uhr)
    Rock und Blues
  • Lust auf „Sternenzauber“ (ab 19 Uhr)
    Mitarbeiter des Museums lassen gemeinsam mit den Besuchern Sterne funkeln, die in Origami-Technik gefaltet werden. Jeder kann sich hier seinen ganz eigenen Stern fertigen, der mit Namen versehen und an den Sternenhimmel geheftet werden kann. Dazu entführen Sternengeschichten in die Weiten des Weltraums.
  • „Der Mithraskult – Astronomie und Astrologie zur Zeit der Römer“ (ab 19 Uhr)
    Hier können Sternenkarten mit römischen Sternbildern hergestellt und ein römischer Mondkalender nach Vorbild eines archäologischen Fundes aus Trier gestaltet werden. Als Highlight winkt die Produktion eines eigenen Mithras-Kultbildes! Mithras, seine römische Rezeption und der römische Mondkalender werden kreativ vorgestellt von Mitgliedern der Gruppe „Archaeo-Experience – Archäologie erfahren und erleben“, in der sich Studenten und Absolventen der Archäologie zusammengeschlossen haben. (Mitmachprogramm)
  • KEPHALO (19:30 / 21:00 / 22:30 / 0:00)
    Drei Brüder, eine Band, ein gemeinsames Ziel: Ihre ganze Leidenschaft und Energie investieren Pascal, Manuel und Eric Mozer in ihr musikalisches Werk. Seit 2006 treten sie gemeinsam auf und verzaubern seither mit Gitarrenklängen und Percussion ein Publikum ohne Altersgrenzen. (Gemäldegalerie)