Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Haus

Das Friedrich-Ebert-Haus informiert über das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt Deutschlands. Friedrich Ebert, der vor genau 100 Jahren zum Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gewählt worden ist, wurde am 4. Februar 1871 in Heidelberg geboren und lebte dort, bis er sich als Sattler 1888 auf Wanderschaft begab und anschließend nach Bremen zog. Zwar hat er später bis zu seinem Tod 1925 in Berlin gelebt, beigesetzt ist Friedrich Ebert allerdings in seiner Geburtsstadt Heidelberg. Das Friedrich-Ebert-Haus bietet das ganze Jahr über vielfältige Programmpunkte für Besucher jeden Alters – bei freiem Eintritt. Manch Schüler oder Schülerin hat sich hier das richtige historische Know-how geholt und im Geschichtensunterricht anschließend beste Noten erzielt. Die Lange Nacht gibt Besuchern die Möglichkeit, tief in das Leben dieses Politikers einzutauchen. In der Gedenkstätte wird nicht nur seine Lebens-, sondern auch deutsche Sozialgeschichte lebendig. So kann man eintauchen in eine Zeit ohne Fernsehen, Internet, Handy und Mikrowelle. In eine Wohnung, in der acht Menschen auf engstem Raum zusammenleben – und einer von ihnen ist der spätere Reichspräsident. Die Wohnung, in der er geboren wurde und seine Kindheit und Jugend verbrachte, kann man ansehen – mitsamt Möbeln, Geschirr und Lampen an den Decken. Hier und an fünf Stationen in der Dauerausstellung „Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten“ begegnet den Besuchern von 19 bis 1 Uhr ein Zeitgenosse Friedrich Eberts, der dafür sorgt, dass sie noch mehr über die Zeit erfahren und noch tiefer in die damalige Lebenswelt eintauchen können. Groß und Klein werden verwöhnt vom Team des Gedenkstätten-Café-Burkardt. Dort gibt es die original Café-Burkardt-Dampfnudel mit original kurpfälzischer Kartoffelsuppe.

Web: http://ebert-gedenkstaette.de

Veranstaltungen:

  • Historische Schnitzeljagd (17 - 20 Uhr)
    GeschichtErleben