kulTurm

Als ehemaliger Luftschutzbau diente der kulTurm in der Nachkriegszeit als Wasserturm und Hotel, ehe er zu einem extravaganten Kunst- und Kulturzentrum umfunktioniert wurde. Der außergewöhnliche Lounge-Bereich zwischen den Rundungen des Treppenhauses und den Wänden des achteckigen Turms ist mit Wintergarten und Außenbereich verbunden. Mitten in der Stadt können Gäste auf vier Ebenen zwischen Palmen, Teich und Strand relaxen. Im Erd- und Untergeschoss ist heute der Club angesiedelt, in dem regelmäßig Konzerte stattfinden. Die 47 Meter hohe Aussichtsplattform „Ufo-Section“ oberhalb des zwei Millionen Liter fassenden Wasserbeckens ist zur Langen Nacht geöffnet und bietet einen herrlichen Blick über die Lichter der Stadt und der Rheinebene. Der kulTurm bietet außerdem verschiedenen Künstlern eine Plattform. Hartmut Kiewert zeigt seine Ölgemälde unter dem Titel „Schweinezyklus“. Mit seinen Bildern präsentiert er eine Sicht auf Tiere, die nicht durch Beherrschen und Objektivierung geprägt ist. Tiere werden hier als eigenständige und dem Menschen verwandte Wesen begriffen. Angefangen bei unbehaglichen Fleischlandschaften und an ihre ursprünglichen Körper
rückgekoppelten Fleischstücken, die die Verdrängung des Ursprungs der Wiener und Schnitzel zu unterwandern suchen, bahnt sich in Kiewerts neuen Arbeiten die Utopie einer tierausbeutungsfreien Gesellschaft ihren Weg ins Bild.
„Human Animals“ heißt ein kritisches Konzept des Tierrechtskünstlers Roland Straller. Es reflektiert den altgewohnten Speziesismus unserer menschlichen Art umfassend und interpretiert ihn grafisch. Außerdem ist Franz Albert vertreten. Der kulTurm zeigt die neue sechs Meter hohe, kinetisch balancierte Skulptur „Gleichgewicht“ und zeitkritische Metallskulpturen aus Kupfer. Die Lange Nacht steht im kulTurm unter dem Titel „Leben und leben lassen“.

Web: http://kulturm.de

Veranstaltungen:

  • Livemusik in der Lounge mit der Band Mareeya (ab 19 Uhr)